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Kann mir mal jemand erklären, was mit meinem Leben los ist?

Heute saßen wir beim Abendbrot, als es plötzlich an der Tür klopfte. Mein Vater sah mich an und forderte mich auf, die Tür zu öffnen. Ich verdrehte die Augen, ging aber zur Tür. Kaum hatte ich sie geöffnet, kamen zwei Schatten hereingestürzt. Mich trafen Schläge am Kinn, an der Wage, Nase und Schläfe. Plötzlich wurde ich besonders hart an der Schulter getroffen. Irgendwas knackte in mir und ich fiel nach hinten und spürte, wie etwas unter meinem Gewicht zersplitterte. Der Schmerz von vielen kleinen Verletzungen schoss durch mein Gehirn und ich irgendetwas Warmes lief von meiner Nase aus über mein Gesicht. Ich wollte aufstehen, doch plötzlich wurde alles schwarz um mich. Als letztes bekam ich grade so noch mit, wie die Schatten in unser Esszimmer rannten… doch ich konnte meine Familie nicht mehr warnen.

In meinen Ohren brummte es, meine Schulter schmerzte fürchterlich und irgendwo auf meinem Kopf pochte ein Muskel. Langsam kehrten alle meine Sinne zurück. Ich fröstelte. Warum war es nur so kalt um mich herum. Ich schlug die Augen auf. Meine Augen nahmen in der Dunkelheit viele Schatten wahr. Ich wartete einen Moment, dann sah ich alles klar. Ich lag im Korridor. Warum war ich hier. Und warum war das Licht aus? Ich blickte nach oben und erkannte unsere Lampe, die jedoch völlig kaputt war. Dann fiel mir alles wieder ein. Ich schreckte hoch und bemerkte erst jetzt, dass ich in den Trümmern unseres Schränkchens lag. Um mich verstreut waren Schuhcremes und dergleichen. Ich wankte ins Esszimmer und wäre am liebsten sofort wieder raus gerannt. Die Einrichtung des Zimmers war vollkommen zerstört, nur noch der große Esstisch war  ganz. Und im Zimmer lagen meine Eltern. Sie waren anscheinend schwer verletzt und rührten sich nicht. Ich muss wohl einige Minuten regungslos in der Tür gestanden haben, doch endlich riss ich mich aus meiner Starre, rannte durch das ganze Haus, um meine Geschwister zu suchen. Doch ich konnte sie nicht finden. Noch einmal erstarrte ich. Mein Gehirn arbeitete fieberhaft. Dann endlich rannte ich in mein Zimmer, holte mein Handy und rief die Polizei samt Krankenwagen. Sobald der Krankenwagen da war, wurden meine Eltern versorgt und auch ich wurde gleich mitgenommen, zum einen, da sie meine Wunden noch einmal in Ruhe untersuchen wollten, zum anderen, da ich der Polizei später in Ruhe den Vorfall erklären sollte.

Im Krankenhaus sah ich zum ersten Mal seit dem Vorfall in einen Spiegel und hätte bei meinem Anblick fast laut aufgelacht. Mein Kinn war blau und meine Nase fast doppelt so groß wie normal und an meinem rechten Arm waren kleine Stiche von den Trümmern des Schränkchens. Mein linker Arm steckte in einer Schlinge. Die Angreifer hatten es tatsächlich geschafft, ihn auszukugeln. Die Ärzte hatten mich schon geragt, wie ich es solang mit dem Arm ausgehalten hätte.  Doch meinen Eltern ging es noch schlimmer. Sie lagen auf der Intensivstation und waren immer noch nicht aufgewacht. Niemand wusste wirklich, was mit ihnen los war. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr schlecht um sie stand…

...Mina

29.5.07 17:59
 


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